Problem gelöst!

Problem gelöst!

Ich wollte den Podcast pausieren, weil ich einsam war:

Zwei Wochen später habe ich das Problem gelöst:

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Transkript

Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge des Frugales-Glück-Podcasts, einer unerwartet schnell neuen Folge. Habe ich selber nicht erwartet und wie du am Titel schon erkennst, ja, Problem gelöst, und darüber möchte ich dir in dieser kurzen Folge außerhalb der Reihe mal erzählen. Und zwar hatte ich in der letzten Folge, ich glaube, die ist ungefähr zwei Wochen her, erzählt, dass ich eine Pause mache, weil mir das alles zu viel Online-Arbeit ist und ich mich sehr einsam gefühlt habe und nicht in einem Kontext existiere, wo ich mit anderen Menschen zusammen bin und gar nicht diese soziale Verbindung so richtig habe. Und klar, ich habe mich mit Freundinnen getroffen usw., aber ich hatte immer das Gefühl, dass es zu wenig ist. Ich brauche mehr Menschen um mich herum, besonders seitdem ich im Oktober meinen festen Job verlassen habe, den ich noch nebenbei hatte, und dann nur alleine zu Hause war.

Es war einfach zu viel des Guten, sodass ich dachte, okay, ich lasse den Podcast jetzt erstmal ruhen. Es ist mir zu viel Online-Gedöns, obwohl ich das absolut liebe. Und an dieser Stelle schon mal vielen Dank. Ich habe viele Zuschriften bekommen mit besorgten Nachfragen oder auch viele Leute haben mir gesagt, dass sie dasselbe erlebt haben, dass sie das auch kennen, dass es ihnen im Moment auch so geht. Also vielen, vielen Dank. Diese Anteilnahme hat mich wirklich total berührt und ich bin sehr dankbar dafür, dass es so schön ist, etwas zurückzubekommen und zu wissen, dass ich nicht alleine bin. Also ich spreche ja hier in eine Richtung und ich sehe euch nicht. Aber ja, anscheinend ist es doch so, dass viele Leute am Dienstag sich auf die Folgen freuen usw. und dass ich da so eine. Was heißt ich, dass der Podcast so eine Art regelmäßiger Begleiter ist und das finde ich total schön. Das war mir so irgendwie gar nicht bewusst. Auf jeden Fall ja, jetzt zu meiner Lösung und warum ich die jetzt hier im Podcast verkünde ist vor allem, das es auch was mit Minimalismus zu tun hat.

Und zwar, weil mein grundsätzliches Problem, dass ich eigentlich so drei typische Situationen, wo Menschen mit anderen Menschen zusammen sind, dass die bei mir nicht mit Menschen stattgefunden haben.

Das erste ist die Arbeit, habe ich ja gerade erklärt. Wenn man selbstständig ist und man arbeitet einfach zu Hause oder du arbeitest im Homeoffice, klar, dann hast du nicht dauernd Menschen um dich herum, hast keine Kollegen. 

Der zweite Punkt, keine Beziehung. Damit komme ich gut klar. Das brauche ich auch gar nicht unbedingt im Moment. Aber wenn man eine Familie hat mit Kindern oder einfach nur eine Beziehung, es ist immer jemand da. Das ist schon auch ein großer Unterschied. Also das ist auch nicht da. 

Und dann wohne ich auch noch alleine. Ich kenne zum Beispiel Leute, die wohnen einfach in einer WG oder ja halt automatisch mit ihrem Partner, ihrer Partnerin zusammen. Das ist dann auch noch mal was anderes. Aber diese drei Punkte für jemanden, der wirklich ein soziales Wesen ist, also wir sind alle soziale Wesen, aber ich glaube, einige Menschen brauchen die Gesellschaft von anderen Menschen mehr als andere.

Und ich gehöre zu denen, die das wirklich konstant brauchen. Also eigentlich so wie früher in der Schule. Das war für mich ein Traum. Ich habe das immer so genossen, gerade in der Grundschule, wo das noch weniger Kinder waren. Und ich, ich fand irgendwie alle toll und ich fand die Gemeinschaft so toll und ich war total glücklich. Und ja, wenn ich jetzt darüber nachdenke, auch später auf dem Gymnasium, ich war glaube ich die einzige, die Sommerferien doof fand, weil ich dann die anderen Leute aus meiner Klasse sechs Wochen nicht mehr gesehen habe. Also ich fand die langen Ferien gar nicht so toll.

Ja, und dann so jemanden einfach völlig alleine da irgendwo sitzen zu lassen, das ist natürlich Quatsch. Auf jeden Fall. Was heißt sitzen zu lassen? Das klingt ja so seltsam. Ich habe mich ja selber dahin gesetzt. Weiß ich auch nicht. Ich bin einfach in diese Situation gekommen und dann ist mir irgendwann, ich glaube ungefähr vor einer Woche oder so, morgens siedend heiß eingefallen: Ja klar, ich wohne ja alleine. Das war mir gar nicht klar, weil das für mich schon so normal war, seitdem ich mich von dem Papa meiner Tochter getrennt habe. Ja, dann bin ich ausgezogen und dann habe ich halt alleine gewohnt. Meine Tochter war weg, sind dann auch bei mir. Ich habe das nie in Frage gestellt und dann habe ich mich daran erinnert.

Was mir auch so wichtig ist, ist ein wichtiger Wert von mir ist Familie. Und dann fiel mir ein: Na klar, warum ziehe ich denn nicht zurück in das Zimmer, in dem wir früher gewohnt haben? Weil, also ich erzähle das auch hier nur öffentlich, weil ich das eh schon. Also damit fing auch eigentlich mal mein Blog an, das ganze frugales Glück Ding fing damit an, dass ich teilen wollte, wie ich mit meinem Partner und mit unserer kleinen Tochter. Die war damals gerade geboren oder über ein Jahr alt, als ich gerade das Glück gestartet habe. Wie ich das mache, wie ich da wohne, wie ich mit so wenig Platz auskomme, wie ich mein Leben gestalte, wie ich natürlich deswegen auch weniger arbeiten muss, weil damals war ich halt.

Also, um das noch mal kurz zu rekapitulieren, vielleicht kennst du den Podcast nicht von Anfang an. 2017 kam ich von Russland nach Belgien, nach Antwerpen, über meinen Exfreund, also den Papa meiner Tochter. Und ich hatte dann eine eigene Wohnung, weil ich auch in Russland alleine gewohnt habe und ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, mit jemandem direkt zusammen zu wohnen. Und der hat halt noch im Haus seiner Mutter gewohnt. Und in Belgien sind das so sehr kleine, schmale Häuser. Da ist so eine Etage ist wie in Deutschland ein großes Zimmer, könnte man so sagen, so 20, 30 Quadratmeter Zimmer. Und der hat aber um die Ecke gewohnt, also seine Mutter in der zweiten Etage und er in der obersten Etage unterm Dach direkt ziemlich großes Zimmer, so um die Ecke gebaut ein bisschen und nach einem halben Jahr oder sogar noch weniger, ich glaube vier, vier Monate.

Genau. Ich habe dann auch zwei Monatsmieten verschenkt. Von der Wohnung, in der ich gewohnt habe, bin ich dann dahin gezogen, weil ich gemerkt habe, ich bin eh die ganze Zeit da und ich brauche eigentlich Menschen um mich rum Und ich war gar nicht glücklich in meiner Wohnung, weil da war ich natürlich auch aus meinem sozialen Kontext, den ich vorher hatte, rausgezogen und auf einmal Belgien, alles neu. Ich kannte niemanden, da bin ich da eingezogen und ungefähr ein Jahr später oder sogar noch so zehn Monate später ist dann meine Tochter geboren worden. Und genau da waren wir alle in diesem Zimmer. Da gibt es auch noch Fotos auf dem Blog, habe ich hier im Beitrag verlinkt.

Okay, das war auf jeden Fall genau das Zimmer, von dem ich spreche. Nun ja, wir haben nicht gut zusammengepasst und haben uns dann irgendwann getrennt. Mit kleinem Kind ist ja eh immer herausfordernd. Wir kannten uns vorher auch nicht so lang, großer Altersunterschied auch usw, darauf will ich jetzt nicht im Einzelnen eingehen, aber dann bin ich ausgezogen. Als meine Tochter ungefähr zwei war und oder zweieinhalb. Und irgendwann ist er auch ausgezogen. Er hat jetzt auch eine neue Familie, wohnt bei mir um die Ecke. Also wir sind auch gar nicht so weit weggezogen von dort, wo wir früher gewohnt haben, zehn Minuten mit dem Fahrrad oder so und das Zimmer steht halt leer. Bzw meine Tochter hat da so ihre Spielsachen, die ihre Oma ihr kauft und sie ist auch regelmäßig da, die Oma wohnt auch allein. 

Auf jeden Fall dachte ich, das wäre doch eigentlich voll die gute Idee. Wir könnten da hinziehen. Meine Tochter hat ihre Oma immer bei sich, die Oma hat ihr Enkelkind bei sich, weil die beiden sind auch sehr eng miteinander. Ich habe jemanden, ja, sie ist halt meine Familie, weil sie einfach die Oma meiner Tochter ist und sowas hört ja nicht auf und das ist auch voll schön. Und wir hatten auch immer ein gutes Verhältnis miteinander und ich hatte einfach diese Familie. Für sie ist es auch schön. Ich kann da auch ein bisschen helfen, sie unterstützen. Ich würde natürlich auch Miete bezahlen. Die habe ich damals nicht bezahlt, weil sie hat die nicht angenommen, weil ich die Freundin ihres Sohnes war. Und das ist jetzt natürlich anders. 

Seitdem ich aber diese Idee hatte und dieses warme Gefühl von "Ja, das ist das Richtige!", wollte ich sofort diesen Podcast weitermachen. Ich habe ich mich sofort in diesem Zimmer sitzen sehen auf meinem Teppich und den Frugales-Glück-Podcast aufnehmen. Ich hatte dann natürlich auch sofort eine Vision, wie ich das Zimmer einrichte, weil ja jetzt hoffe ich, also das habe ich noch nicht genau besprochen mit ihr, also mit der Oma meiner Tochter, wie, wie wir das genau machen usw. Aber ich möchte meinen Einrichtungsstil natürlich übernehmen, also mit den Teppichen und auf dem Boden schlafen, auf dem Boden arbeiten, nicht so viele Möbel usw.

Auf jeden Fall wurde mir klar, dass ich den Podcast weitermachen will und dass ich an meiner Arbeit nichts verändern möchte. Das ist völlig gut so, weil ich liebe es, selbst die Kontrolle zu haben, selbst kreativ sein zu können, selbst zu entscheiden, wann ich wie wo arbeite usw. Aber dieses ... keine Familie in dem Sinne zu haben oder keine konstanten Menschen, die um mich herum sind, weil meine Tochter ja auch eine Woche lang nicht da und eine Woche wieder. Doch ja das hat dieses Problem gelöst von dem ich in der letzten Folge erzählt habe. 

Das ist die gute Nachricht, die ich heute überbringen wollte. Es läuft einfach so weiter wie bisher. Neue Folgen am Dienstag. Ich weiß jetzt nicht, wann die Folgen wieder losgehen. Kann sein, dass es jetzt erst Mitte März dann wieder losgeht, weil ich noch einen kleinen Urlaub zwischendurch mache. Ich habe im März Geburtstag und da fahre ich mit meiner Tochter eine Woche ins Warme. Da freue ich mich auch schon total drauf und ich kann mir vorstellen, dass danach dann einfach gegen Mitte Ende März die Dienstagsfolgen dann wieder weitergehen.
Marion

Marion

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