Ausmisten leicht gemacht mit der Möbel-Methode

Ausmisten leicht gemacht mit der Möbel-Methode

Du möchtest ausmisten, weißt aber nicht, wie du anfangen sollst? Mit der Möbel-Methode schaffst du in kurzer Zeit viel Platz und findest schnell Spaß am Ausmisten.

Methoden zum Ausmisten gibt es viele: Kon Mari, Tabula Rasa, die Korb-, Karton- oder Kistenmethode.

Der Nachteil all dieser Vorgehensweisen: Der Effekt des Ausmistens ist nicht sofort sichtbar.

Du kommst in deine Wohnung und alles sieht aus wie zuvor. Erst beim Öffnen des Küchen- oder Kleiderschranks fällt dir auf, dass du aussortiert hast.

Ausmisten mit der Möbel-Methode

Wie funktioniert Ausmisten mit der Möbel-Methode?

Als erstes wählst du ein Möbelstück aus, von dem du dich trennen möchtest.

Das kann ein Beistelltisch mit Schublade(n) sein, eine Kommode, ein Nachtschränkchen oder ein praktisches, aber nicht gerade schönes Verstau-System zum Aufhängen vom skandinavischen Möbel-Discounter.

Dann holst du alle Gegenstände, die sich in diesem Möbelstück befinden, heraus und legst sie nebeneinander auf den Boden oder auf den Tisch.

Das Ziel ist, entweder diese Dinge auszusortieren oder andere Sachen des gleichen Volumens zu finden, die du verkaufen oder verschenken kannst.

Früher stand in meiner Küche eine Kommode, in der ich Tee aufbewahrte. 
Ich wollte die Kommode loswerden und schuf Platz im Küchenregal für die Teeschachteln, indem ich eine Kaffeekanne und eine Handvoll Tassen aussortierte.

Nach dem Ausmisten ist vor dem Ausmisten

Viele Menschen umgeben sich mit Klein- und Kleinstmöbeln, deren hauptsächlicher Zweck dekorativer Natur ist.
Möchtest du dein Zuhause minimalistischer gestalten, ist es ein guter erster Schritt, dich von den Ziermöbeln zu trennen.

So wirst du ganz nebenbei ein paar Dinge los und schaffst sichtbar mehr Platz in deiner Wohnung.

Die Möbel-Methode lässt sich übrigens auch verwenden, um erneutes Zumisten zu vermeiden. Aufgepasst beim Möbelkauf! Überlege deshalb gut, bevor du dir ein neues Beistelltischchen oder Kommödchen zulegst. Denn – und das ist eine Art verdrehtes Gesetz der Anziehung – alles, was befüllt werden kann, wird auch befüllt.

Bildquelle: © Nils Bröer

Welches Möbelstück verlässt dein Zuhause? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar!

Kommentare

  1. Sabiene says:

    Das ist ja mal eine gute Idee, mit den Möbeln anzufangen!
    In einer Einbauküche könnte es aber Probleme geben … 😉
    Sabiene

    Antworten
    1. Marion says:

      Hallo Sabiene,

      das stimmt natürlich mit der Einbauküche…
      Langfristig könnte man allerdings überlegen, die Einbauküche mit ihren vielen Schränken zu verkaufen und gegen ein paar Küchen-Module auszutauschen.

      In diesem Fall ist es vielleicht sinnvoll, erst den Inhalt der Möbel auszusortieren und erst dann die Möbel selbst. 🙂

      Herzliche Grüße
      Marion

      Antworten
  2. Melanie says:

    Das habe ich zufällig letztens schon gemacht. Wir benötigten Platz im Kinderzimmer für ein zweites Bett und dafür musste ein Kasten voll mit Büchern die Wohnung verlassen. Somit habe ich zwei Drittel der Bücher aussortiert und für das letzte Drittel fand ich wo anders Platz! Eine gute Methode wie ich finde 🙂

    Antworten
    1. Marion says:

      Hallo Melanie,

      großartig, danke fürs Teilen deiner Erfahrungen!
      Ist das Möbelstück einmal weg, kann man sich leichter vom Inhalt trennen, finde ich.

      Herzliche Grüße
      Marion

      Antworten

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