Minimalismus und Zero Waste im Badezimmer

Minimalismus und Zero Waste im Badezimmer

Nirgends ergänzen sich Minimalismus und Zero Waste so gut wie im Bad: Wer nur ein Minimum an Pflege-, Kosmetik- und Reinigungsprodukten verwendet, produziert automatisch auch weniger Müll.
Wie du Minimalismus und Zero Waste im Badezimmer umsetzen kannst, verrate ich dir in diesem Beitrag.

Als ich anlässlich meines Frugalismus-Projekts* die Kategorie Kosmetik und Pflegeprodukte zu meinem Haushaltsbuch hinzufügte, stellte ich fest, dass ich für diese Dinge monatlich etwa 2 Euro ausgebe.

*Coming soon

Statt Produkte in Plastikflaschen zu kaufen, die nicht ergiebig sind und zur Verschmutzung der Meere mit Mikroplastik beitragen, mache ich einiges selbst und habe mir vieles schlicht abgewöhnt.

1. Gesichtscreme und Bodylotion

Statt Creme verwende ich Öl.
Nicht jedes Öl ist für jede Haut geeignet. Kokosöl etwa hat weniger pflegende, dafür eher entzündungshemmende Eigenschaften. Perfekt für den Babypo!

Für die Hautpflege funktioniert Rapsöl bei mir am besten. Es zieht schnell ein und hinterlässt keinen Film auf der Haut. Damit das Öl einzieht, muss es zusammen mit etwas Feuchtigkeit aufgetragen werden. Ich feuchte mein Gesicht vor dem Auftragen einfach mit etwas Wasser an.

Um Öl als Bodylotion zu verwenden, trage ich es nach dem Duschen direkt auf die noch feuchten Hautpartien auf.

Oliven- und Rapsöl funktionieren auch super als beruhigender Balsam nach der Rasur.

2. Haarpflege

2.1. Haarwäsche

Eine Zeitlang habe ich meine Haare mit Roggenmehl gewaschen. Das klingt furchtbar, klappt aber überraschend gut.
Mittlerweile ist es mir zu aufwendig und ich verwende eine einfache Haarseife aus dem Bioladen.

Minimalismus im Bad heißt für mich auch, nicht jeden Tag meine Haare zu waschen.
Je öfter du deine Haare wäscht, umso mehr fettet die Kopfhaut nach – ein Teufelskreis. Um dem zu entgehen, kannst du die Waschzyklen schrittweise verlängern – erst wäschst du dir alle zwei Tage die Haare, dann alle drei und so weiter. Ich bin mittlerweile bei fünf Tagen angekommen und habe in den letzten Jahren nicht nur viel Haarseife gespart, sondern auch eine ganze Menge Zeit.

Als Spülung verwende ich eine saure Rinse aus (Apfel-)Essig. Dafür mische ich einen halben Liter kaltes Wasser mit einem Esslöffel Essig. Nach der Haarwäsche einfach über die Haare geben, fertig. Deine Haare riechen anschließend nicht nach Essig, versprochen!

2.2. Haarbürste

Wir verwenden eine Haarbürste für die ganze Familie. Einen Fön haben wir nicht. Ich wasche mir entweder morgens oder vor dem Schlafengehen die Haare, sodass ich anschließend nicht nach draußen gehe und die Haare im Haus trocknen können. Wenn es kühl ist, setzte ich dem Kind nach dem Baden eine Mütze auf.

2.3. Haargummis

In Zero Waste-Kreisen kursiert die Diskussion um verpackungsfreie bzw. nachhaltige Haargummis.

Die Lösung liegt im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße: Im letzten Jahr habe ich mindestens 30 Zopfbänder gefunden, die Menschen unterwegs verloren hatten.

Im aktiven Gebrauch habe ich vier Haarbänder: Zwei für mich und zwei für das Kind. Der Mann hat sich von seinen langen Haaren getrennt und ist nun noch minimalistischer unterwegs. 😉

Außerdem besitze ich eine Wasserwellenklammer zum schnellen Zusammenstecken meiner Haare. Für das Kind gibt es noch vier kleine Klick-Klack-Spangen.

Ein paar Haarklammern - mehr braucht es nicht zum Haarglück!

3. Zahnpflege

Für unterwegs hatte ich mir mal eine Bambuszahnbürste gekauft, war mit der Putzleistung allerdings nicht zufrieden. Außerdem nutzten sich die Borsten schnell ab.
Ich verwende weiterhin eine elektrische Zahnbürste. Die Aufsteckbürstchen halten ewig und werden sogar auf ebay Kleinanzeigen verkauft (dabei handelt es sich natürlich um neue Bürsten, viele Leute kaufen offenbar die falschen Größen).

Meine Zero Waste-Alternative zu Zahnpasta sind Zahnputztabletten. Die Tabletten lassen sich prima halbieren und sind somit noch ergiebiger.

Zu Zahnseide habe ich noch keinen verpackungsfreien Ersatz gefunden. Die Produkte sind entweder teuer, nicht vegan oder nicht biologisch abbaubar. Béa Johnson verwendet angeblich Fäden aus Seidenstoff zur Reinigung der Zahnzwischenräume. Wenn du das schon einmal ausprobiert hast, schreib gern einen Kommentar zu diesem Beitrag.

4. Deodorant

Zu selbst gemachtem Deodorant aus Natron, Kokosöl und Speisestärke pflege ich eine On-Off-Beziehung.
Benutze ich Natron einen längeren Zeitraum, reagiert meine Haut mit Ausschlag. Und in schweißtreibenden Situation versagt das DIY-Deo leider. Daher verwende ich herkömmliches und selbstgemachtes Deo im Wechsel.

5. Rasur

Ich rasiere mich mit einem Rasierhobel aus Edelstahl.

Damit das Rasieren mit dem Rasierhobel nicht in einem Blutbad endet, solltest du drei Dinge beachten:

  • Die richtige Technik,
  • qualitativ hochwertige Rasierklingen,
  • ausreichend Rasierschaum bzw. Seife verwenden

Der Trick einer gründlichen Rasur mit dem Rasierhobel ist, den Hobel im richtigen Winkel anzusetzen. Die Rasierklinge sollte sich in einem Winkel von ungefähr 20 Grad zur Haut befinden. Ist der Winkel zu groß, besteht die Gefahr, dich zu schneiden. Ist er zu klein, trifft die Klinge nicht auf die Haut und kann keine Haare entfernen.

Der schönste Rasierhobel nützt dir nichts, wenn die Klingen schlechter Qualität oder stumpf sind. Ich nutzte seit Jahren die Astra-Rasierklingen. Das Tolle an Rasierklingen ist, dass sie sich beidseitig verwenden lassen. Eine Klingenseite ist für etwa fünf Rasuren verwendbar. Pro Klinge ergibt das 10 Rasuren – eine Astra-Packung mit 100 Klingen hält folglich mehrere Jahre.

Anstelle von Rasierschaum benutzte ich eine einfache Seife. Es ist wichtig, dass die zu rasierende Stelle ausreichend mit Seife eingeschäumt ist. Das macht die Haare weicher und lässt die Klinge besser über die Haut gleiten.

Tipp: Die entsprechenden Hautstellen nach dem Rasieren eiskalt abbrausen, das verschließt die Poren und verhindert Entzündungen. Abschließend mit einem hochwertigen Öl eincremen.

Zero Waste-Rasur

6. Händewaschen und Körperreinigung

Die Seife, die ich zum Rasieren verwende, benutze ich auch zum Händewaschen und als Duschgel.

Feste Seife ist zum Reinigen von Kinderpos etwas unpraktisch, daher kaufe ich für diesen Zweck eine Flüssigseife im Unverpacktladen. Davon fülle ich mir auch etwas in ein kleines Fläschchen ab, das ich nach dem Yoga zum Duschen nutze.

7. Abschminken und Porenreinigung

Zum Abschminken eignet sich Raps- oder Olivenöl. Einfach das Gesicht mit warmem Wasser waschen, Öl mit dem Finger auf die entsprechenden Partien auftragen und die Schminke sanft mit warmem Wasser und einem Waschlappen entfernen.

Eine kleine Anekdote zum Thema Porenreinigung:

Während eines Urlaubs bei Oma und Opa auf dem Land benutzte ich aus Spaß ein paar Tage Mizellenwasser, das ich bei meiner Mutter im Badezimmerschrank fand.
Nach einer Woche waren meine Poren kleiner geworden und meine Haut sah viel frischer aus.
Zu meinem Geburtstag bekam ich von meiner Mutter ein Paket, das unter anderem Mizellenwasser enthielt. Ich begann, es auch in Antwerpen zu verwenden. Und es geschah… nichts.

Erst verstand ich es nicht.
Doch dann begriff ich: Nicht das Mizellenwasser hatte für reinere Haut gesorgt. Es war die gute Landluft des Teutoburger Waldes, die Mitessern und großen Poren den Garaus gemacht hatte.

Heißt das nun, dass Produkte zur Gesichtsreinigung nichts bringen?

Ja.

Das Gesicht muss nicht gereinigt und gepflegt werden, die Haut reguliert sich selber. Tägliches Waschen mit lauwarmem Wasser ist ausreichend.

Umwelteinflüsse wie Abgase, Staub und Smog hinterlassen Spuren auf deiner Haut, ob du willst oder nicht.
Pflege- und Reinigungsprodukte aus der Drogerie oder Apotheke werden daran nichts ändern.

Das Beste, das du für deine Haut tun kannst:

  • Sei so viel wie möglich in der Natur.
  • Ernähre dich pflanzlich und vollwertig.
  • Konsumiere Schokolade und Kaffee in kleinen Mengen.

Eine weitere Möglichkeit ist, dein Gesicht zu bedampfen. Das machen auch Kosmetiker bei einer Gesichtsbehandlung. Und so funktioniert es:

  1. Nimm einen Topf und fülle ihn mit kochendem Wasser.
  2. Lege ein Handtuch über deinen Kopf und beuge dich so über den Topf, dass die Dämpfe dein Gesicht umhüllen.
  3. Wische dein Gesicht immer wieder mit einem sauberen Tuch ab.
  4. Bist du erkältet, gib ein paar Tropfen ätherisches Öl in das Wasser. So verbindest du Inhalieren und Porenreinigung. 😉

8. Monatshygiene

a) Menstruation – Plastikfreie Tage

Menstruationstassen sind längst kein Geheimtipp mehr, du findest sie heute in jedem Drogeriemarkt.

Gegenüber Binden und Tampons haben Menstruationstassen zahlreiche Vorteile:

  • Sie verursachen (fast) keinen Müll.
  • Sie sind günstig. Der Kauf einer Menstruationstasse hat sich nach drei Monaten bereits amortisiert.
  • Im Gegensatz zu Tampons trocknen Menstruationstassen die Scheidenflora nicht aus.
  • Sie sind sicherer und fühlen sich hygienischer an als Binden.
  • Du musst nicht daran denken, neue Tampons oder Binden zu kaufen.
  • Sie sensibilisieren dich für das, was in deinem Körper vorgeht.
  • Sie sind klein und leicht mitzunehmen.

Damit du keine Probleme bekommst, gilt es beim Gebrauch von Menstruationstassen ein paar Dinge zu beachten:

  • Das Einsetzen erfordert Übung. Viel Übung. Ich habe vier Wochen gebraucht, bis ich den Dreh raushatte. Am besten, du probierst Falttechniken und Einführen, wenn du nicht gerade deine Tage hast.
  • Die Öffnung der Tasse muss vor dem Muttermund sitzen. Schau dir Bilder an und ertaste deinen Muttermund, um blutige Katastrophen unterwegs zu vermeiden.
  • Wähle die richtige Größe. Damit die Tasse nicht ausläuft, muss sie groß genug sein. Hast du auf natürlichem Wege Kinder zur Welt gebracht, ist Größe L die richtige Wahl.
  • Desinfiziere die Menstruationstasse spätestens nach 12 Stunden Gebrauch. Ich koche sie dafür 5 bis 10 Minuten in einem Topf aus.
  • Besitze mehrere Tassen. Vier ist eine gute Zahl, so musst hast du immer eine zur Hand und musst sie nicht ständig auskochen.
Zero Waste im Badezimmer - Menstruationstasse und waschbare Slipeinlagen statt Einwegprodukten

b) Ausfluss – Zero Waste-Alternativen zu Slipeinlagen

Alle reden über Menstruation, aber niemand spricht über Ausfluss.
Dabei sorgen täglich verwendete Slipeinlagen für einen größeren Müllberg als Tampons und Binden, die höchstens eine Woche im Monat gebraucht werden.

Was sind die Alternativen zu Einweg-Slipeinlagen, die aus Baumwolle, Kunststoff und Zellulose bestehen?

Es gibt waschbare Slipeinlagen, die in den Slip eingeknöpft werden. Nicht gerade toll bei starkem Ausfluss oder String-Tangas. Außerdem müssen sie mehrmals am Tag gewechselt werden, sodass man eine ganze Batterie an waschbaren Slipeinlagen bräuchte.

Die Lösung: Menstruationstassen!

Auch bei Ausfluss sind Menstruationstassen eine prima Lösung.
Die Vorteile sind dieselben wie die oben genannten. Achte darauf, die Tasse regelmäßig zu desinfizieren. Eine kleine Größe ist ausreichend. Anders als während der Periode genügt es, die Tasse tagsüber zu tragen.

9. Toilettenpapier

Toilettenpapier ist ebenso überflüssig wie Küchenpapier und Kosmetiktücher.

Die Menschen in den meisten Ländern der Welt reinigen sich nach dem Toilettengang einfach nur mit Wasser.

Dafür kann ein kleines Gefäß mit Wasser oder ein am WC befestigter Schlauch benutzt werden. Früher gab es in vielen Haushalten ein Bidet zur Reinigung des Intimbereichs.

Die Familie von Olga verwendet zum Abtrockenen personalisierte Waschlappen, die an Haken neben der Toilette angebracht sind.

Eine andere Möglichkeit ist wiederverwendbares Toilettenpapier. Eine schöne Anleitung zum Selbermachen habe ich bei La Lilly Herzilein gefunden. Nach dem Gebrauch werden die Tücher einfach in einem verschließbaren Eimer gesammelt und bei der nächsten 60-Grad-Wäsche mitgewaschen.

10. Kosmetik

Wie passt Kosmetik zu Minimalismus und Zero Waste im Badezimmer?

Ich habe nie viel Make-Up verwendet. Mascara. Mit 15 zum Ausgehen zusätzlich Eyeliner. Mittlerweile auch einen roten Nagellack für die Fußnägel.

Ich habe überlegt, ob ich den Nagellack aufgeben soll.
Denn an ihm hängen Wattepads und Nagellackentferner.
Aber Minimalismus bedeutet auch, das zu behalten, was Freude macht.

Und über meine roten Fußnägel freue ich mich immer. Und auch das Kind ist ganz aus dem Häuschen, wenn Mamas Nägel plötzlich rot sind.
Das ist mir das Mehr an Zeug wert.

Minimalistische Kosmetik

11. Pinzette, Nagelschere, Nagelknipser

Dann gibt es noch drei wichtige Utensilien: Pinzette, Nagelschere und Nagelknipser.

Die Pinzette verwende ich zum Entfernen von Härchen im Gesicht. Mit der Nagelschere schneide ich meine Zehennägel. Den Knipser benutze ich für meine Fingernägel und um dem Kind die Nägel zu kürzen.
Eine Nagelfeile brauche ich nicht.

Minimalismus im Badezimmer - mir reichen Knipser, Pinzette und Nagelschere.

12. Hornhaut entfernen

Obwohl ich zuhause immer barfuß laufe und nur breite Schuhe mit weichen Sohlen trage, bekomme ich schnell Hornhaut an den Füßen.

Wenn ich die Hornhaut nicht alle paar Tage entferne, wird sie rissig und meine Füße beginnen sogar zu bluten.

Nichts, dem man mit einem Bimsstein, Natron oder anderen Hausmitteln an den Kragen gehen könnte.

Ich verwende eine Laser-Hornhautfeile, mit der ich aber nicht recht zufrieden bin, da sie nach ein paar Monaten an Schärfe verliert.

Eine Alternative zum Feilen ist das Hobeln. Es gibt spezielle Hornhauthobel mit Klingen, die einem Rasierhobel sehr ähneln.
Anders als beim Feilen, wo die Haut trocken sein sollte, werden die Füße vor dem Hobeln in warmem Wasser eingeweicht, sodass die Hornhaut leichter entfernt werden kann.
Es ist möglich, das mit einem gewöhnlichen Rasierhobel zu machen. Dafür schraubst du den Stiel nicht ganz zu, sodass der Abstand zwischen Hobel und Klinge etwas größer ist als beim Rasieren. Bitte sei vorsichtig und achte darauf, nicht zu viel Haut wegzuhobeln.

Wenn du einen Rat hast, wie ich meiner Hornhaut möglichst langfristig und nachhaltig zu Leibe zu rücken kann, schreib mir gern einen Kommentar.

Zero Waste im Badezimmer - Hornhaut entfernen

13. Handtücher und Waschlappen

Wie viele Handtücher braucht ein Mensch?

Mir reichen drei: Eins hängt über der Dusche, eins nehme ich mit zum Yoga, eins liegt als Reserve im Schrank.
Das Kind besitzt (abgesehen von den vielen Einlagen für die Stoffwindeln) ebenfalls drei Handtücher: Eins für den täglichen Gebrauch, eins zum Baden, eins zum Wechseln.

Außerdem habe ich zwei Waschlappen zum Gesichtwaschen und Abschminken sowie zwei Handvoll Stofftaschentücher.

Minimalismus im Bad: Mir reichen drei Handtücher

14. Putzmittel

Zu Minimalismus und Zero Waste im Badezimmer gehört für mich auch das Thema Putzen, das schnell abgehakt werden kann.

Ich verwende drei Arten von Putzmitteln:

  • Allesreiniger aus Essig, Zitronensäure und Wasser
  • Scheuermilch aus Natron, Zitronensäure und Speisestärke
  • Hochprozentiger Alkohol für die schnelle Desinfektion von Waschbecken und WC

Als Lappen dienen Waschlappen, Mikrofasertücher und Stoffreste, die ich aus alten Handtüchern zurechtgeschnitten habe.

15. Was ich alles nicht kaufe

Dank Minimalismus und Zero Waste im Bad kaufe ich eine ganze Menge an Produkten nicht.

Hier eine unvollständige Auswahl:

  • Shampoo
  • Spülung
  • Duschgel
  • Flüssigseife im Spender
  • Reinigungsmilch, -öl oder -wasser
  • Tagescreme
  • Nachtcreme
  • Bodylotion
  • Zahnbürsten
  • Zahnpasta in der Tube
  • Einwegrasierer oder Wechselklingen für Systemrasierer
  • Rasierschaum
  • Tampons oder Binden
  • Slipeinlagen
  • Wattestäbchen
  • Kosmetik: Foundation, Puder, Concealer bzw. Abdeckstift, tönende Tagescreme, Rouge, Eyeliner, Lippenstift…
  • Allesreiniger
  • Scheuermilch
  • Glasreiniger
  • WC-Reiniger
  • WC-Düftspüler
  • Putzschwämme
  • Schwammtücher und Putzlappen
  • Feuchte Einweg-Putztücher
  • Neue Handtücher oder Waschlappen

So spare ich nicht nur einiges an Geld und Gedanken („Bald muss ich XY nachkaufen“), sondern habe auch viel mehr Platz im Badezimmer.

Bildquellen: © Unsplash.com: Sanibell BV (Beitragsbild)

Was bedeutet für dich Minimalismus im Badezimmer? Welche Produkte verwendest du? Achtest du auf Nachhaltigkeit? Worauf kannst du nicht verzichten? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar!

6 Kommentare

  1. Yvonne says:

    Wow, toller Bericht, einiges habe ich auch schon übernommen, viele neue Ansätze sind für mich dabei, manches wird auch nicht klappen, aber wenn jeder ein bisschen was weg lassen würde, wäre die Welt doch auch schon besser. 🙂

    Antworten
    1. Marion says:

      Hallo Yvonne,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Es freut mich sehr, dass dir der Beitrag gefällt.
      Du hast völlig Recht, tausend kleine Schritte vieler sind wichtiger als eine Person, die alles perfekt macht. 🙂
      Oft hilft es schon, sich den eigenen Konsum bewusst zu machen und dann bei etwas anzufangen, das einem leicht fällt: Shampoo durch Seife ersetzen oder eine Creme für alles zu verwenden.

      Herzliche Grüße
      Marion

      Antworten
  2. Kristin says:

    Vielen Dank für deinen super recherchierten Artikel! Vieles davon (z.B. die Sache mit den Haargummis ;)) praktiziere ich genauso.
    Zu den Menstruationstassen möchte ich anmerken, dass es eigentlich nicht notwendig ist, sie zu desinfizieren. Meine Mens-Tasse aus Silikon (ich habe nur eine) benutze ich schon seit fast 10 Jahren und hatte noch nie irgendwelche Probleme. Am Ende der Regel lege ich sie einfach gut abgespült mit einer Gebissreinigungstablette über Nacht in ein Glas Wasser. Das reinigt nochmal gründlich und das Material verfärbt sich nicht ganz so schnell.
    Was Zahnpflege angeht, kann ich die SWAK sehr empfehlen. Ich schnitze mir die kleinen Putzköpfchen selbst aus einem Miswak-Stäbchen, so wird es nochmal günstiger. Ich (und mein Zahnarzt) sind damit sehr zufrieden 🙂

    Antworten
    1. Marion says:

      Hallo Kristin,

      vielen Dank für deinen aufschlussreichen Kommentar!

      Toll, dass es noch jemanden gibt, der Haaargummis von der Straße rettet! 😃
      Wenn du deine Menstruationstasse schon seit 10 Jahren verwendest, bist du ja eine echte Vorreiterin in Sachen Zero Waste. 😉 Gebissreinigungstabletten habe ich nicht zuhause, da finde ich das Auskochen einfacher. Ich mache das täglich, bin etwas empfindlich, was Infektionen angeht.

      Die SWAK-Zahnbürste und Miswak generell kannte ich noch gar nicht. Aber dass die Araber es seit Jahrtausenden zur Zahnreinigung verwenden und es deinen Zahnarzt auch überzeugt, klingt super. Das werde ich mal ausprobieren. Woher bekommst du denn die Miswak-Stäbchen?

      Herzliche Grüße
      Marion

      Antworten
  3. Sabine Pitschmann says:

    Vielen Dank für den tollen Bericht. Es ist schon erschreckend, was alles so in meinem Bad einfach nur rumsteht (gekauft werden musste/wollte, gar nicht oder nur 1 bis 2mal gebraucht wurde, Platz beansprucht, um dann irgendwann doch nur entsorgt zu werden).
    Aber es wird immer besser. In kleinen Schritten und manchmal braucht es einfach Zeit. 😁
    Binden bzw Slipeinlagen habe ich schon vor Jahren aus alten Handtüchern genäht, weil mich mit gekauften unwohl fühlte.
    Kosmetik besitze ich nicht, nur für meine Haarwäsche habe ich noch keine Alternative gefunden. Bei langen Haaren verfilzt es oder sie werden nicht richtig sauber. Allerdings wasche ich nur 1mal in der Woche.
    Liebe Grüße Sabine

    Antworten
    1. Marion says:

      Hallo Sabine,

      sehr gern! 😃
      Du bist doch auf einem guten Weg! Ich habe auch lange gebraucht, bis alle „Altlasten“ aus dem Bad verschwunden waren.
      Wenn du deine Haare nur einmal in der Woche wäschst, ist es doch prima, herkömmliches Shampoo zu verwenden, wenn du mit Haarseife nicht zurechtkommst. Es ist ja eher die Menge aus mehreren Shampoos, Duschgels, Spülungen, Cremes, Bodylotions usw., die für ein gewisses Zumisten sorgen. 😉

      Herzliche Grüße
      Marion

      Antworten

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