argumente gegen minimalismus mit kindern

Du zwingst deinen Kinder deinen Lebensstil auf! 7 Argumente gegen Minimalismus mit Kindern widerlegt

Geburtstag meiner Tochter, sechs (das waren zwei zu viel) kleine Freund:innen aus dem Kindergarten eingeladen. Einer, nennen wir ihn Otto, betritt unser Wohnzimmer und sieht sich um. „Du hast aber wenig Spielsachen!“

Minimalismus mit Kindern wird häufig kritisiert. Die Argumente wiederholen sich. Welche es sind und wie Argumente gegen Minimalismus mit Kindern widerlegt werden können, erfährst du in diesem Beitrag.

Höre diesen Beitrag als Folge 89 des Frugales-Glück-Podcasts!

1. Kinder brauchen Auswahl

Je größer die Auswahl, umso weniger fokussiert spielen Kinder.

Ihnen fällt es schwer, sich auf eine Sache einzulassen.

Und überhaupt: Was Kinder scheinbar „brauchen“ kommt nicht aus den Kindern selbst. Sondern aus der Werbung, die in Kindern leichter Opfer (und Überbringer) für ihre Werbebotschaften findet.

2. Kinder brauchen Platz

Zum Toben und Rennen, aber nicht, damit alles mit Krempel vollgestellt wird.

3. Kinder brauchen ein eigenes Zimmer

Wann Kinder ein eigenes Zimmer brauchen, kommt auf das Kind und auf das Alter an.

Meine Tochter wird im Winter 5 und schläft mit mir in einem Bett.

Bei ihrem Papa hat sie ein eigenes Zimmer.

Ich frage sie immer wieder: Willst du ein eigenes Zimmer?

Und sie sagt: Nein, ich will mit dir zusammen schlafen, das ist so schön kuschelig!

Und weil sie keine Containerladung voll an Spielsachen hat, kann sie das Wohnzimmer als Spielzimmer nutzen. Wenn sie nicht da ist, fällt das gar nicht auf.

Du zwingst deinen Kinder deinen Lebensstil auf! Unser Wohnzimmer

4. Dann wird mein Kind von anderen Kindern gemobbt!

Was sollen die anderen Kinder (und ihre Eltern) sagen?

Whenever you find yourself on the side of the majority, it is time to pause and reflect.

Mark Twain

Wenn andere Kinder mobben, ist der Grund nicht DEIN KIND. Sondern das Kind, das mobbt. Was ihr auch unternehmen würdest, es würde immer etwas finden, um dein Kind zu mobben, wenn es es mobben will.

Und was bringst du damit deinem Kind bei? Das man sich so zu verhalten hat, wie die Mehrheit? Dass man möglichst wenig anecken soll?

5. Kinder brauchen Geschenke

Alle lieben Geschenke.

Aber warum ist eins nicht genug?

6. Man soll Kindern nicht seinen Lebensstil aufzwängen

Beliebtes Argument, das auch bei der veganen Kinderernährung gern gebracht wird.

Du bist Mutter oder Vater, natürlich zwingst du deinen Kindern deinen Lebensstil auf! Sollst du sie im luftleeren Raum „erziehen“?

Es ist gerade unsere Aufgabe als Eltern, unsere Werte vorzuleben.

Sind die Kinder älter, können sie selbst entscheiden, wie sie leben möchten, was sie gut und schlecht finden.

7. Kinder müssen kreativ sein

Klar!

Aber das fällt ihnen viel leichter, wenn sie nicht von 100 Bögen buntem Krepppapier und 200 Buntstiften umgeben sind, sondern vielleicht nur von Nadel, Faden und Grußkarte.

Kreativität entsteht eher aus dem Mangel, der Leere. Nicht aus dem Überfluss.

Fallen dir noch mehr Kritikpunkte am Minimalismus mit Kindern ein? Schreibe sie gern in die Kommentare!

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2 thoughts on “Du zwingst deinen Kinder deinen Lebensstil auf! 7 Argumente gegen Minimalismus mit Kindern widerlegt

  1. Carina says:

    Wir haben einen kleinen Garten. Unser Sohn wurde schon ein paar Mal von anderen Kindern gefragt, warum wir keinen Pool haben.
    Meinen Sohn stört es nicht, dass wir „nur“ ein Planschbecken haben oder eine Wäschewanne nutzen um sich abzukühlen…
    Aber mittlerweile ist es wirklich schon was besonderes, wenn man keinen Pool hat…

    Antworten
    1. Marion says:

      Hi Carina,

      ach du liebes bisschen, das ist ja krass! Und ich dachte, all die riesigen Trampolins in den Gärten wären schon irre…

      Herzliche Grüße
      Marion

      Antworten

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