Intuitiv essen, wie geht das? 53 Tipps, um intuitiv essen zu lernen (von 13 Bloggerinnen)

Intuitiv essen, wie geht das? 53 Tipps, um intuitiv essen zu lernen (von 13 Bloggerinnen)

Intuitiv essen, wie geht das? Wie kann eine intuitive Ernährung aussehen?
Ich habe die Tipps zum intuitiven Essen von 13 Bloggerinnen zusammengestellt.

Cornelia Fiechtl von achtsam essen

Statt dich mit Verboten und Disziplin zu quälen, beginne, dich mit deinem Essverhalten zu beschäftigen. Du wirst schnell merken, dass du ganz automatisch zur Schokolade greifst, dass du sie unaufmerksam neben dem TV oder dem PC isst oder während des Essens mit den Gedanken ganz woanders bist. Du wirst eventuell merken, dass du immer Gusto auf Süßes hast, wenn du gestresst oder traurig bist. Mit diesem Wissen kannst du nachhaltige Maßnahmen setzen, die deine Essanfälle reduzieren und die Frage nach der Disziplin erübrigt sich.

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Artikel 10 Fakten über Disziplin, die dir die Augen öffnen werden. Diesen und viele weitere rund um Achtsamkeit beim Essen findest du auf achtsam essen.

Intuitiv essen, wie geht das? Cornelia von achtsam essen
© Alexander Müller

Pauline Löffler von bewusst diätfrei

Freiheit beim Essen – ohne schlechtes Gewissen!

Bei dieser Ernährung machst du dir keine Gedanken, hast also auch kein schlechtes Gewissen, keine Verbote, kein Verzicht und keine Regeln oder Vorgaben, die deinen Alltag beeinflussen und dich unter Druck setzen.

Diese positiven Dinge ziehen wir uns also raus und fügen sie zusammen mit den positiven Aspekten von Diäten: Gesunde Entscheidungen und regelmäßige Bewegung – aber alles so, dass es DIR und DEINEM Körper gut tut und für dich persönlich passt.

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Artikel Intuitiv Essen nach bewusst diätfrei – mein Ansatz erklärt. Diesen und viele weitere rund um eine unbeschwerte und diätfreie Ernährung findest du auf bewusst diätfrei.

Intuitiv essen, wie geht das? Tipps von Pauline von bewusst diätfrei

Dr. Antonie Post von Dr. Antonie Post

Isst du wirklich intuitiv, darfst du immer essen, selbst wenn du nicht körperlich hungrig bist und ja, auch emotionaler Hunger ist erlaubt. Es gibt kein bestimmtes Sättigungslevel, bei dem du mit dem Essen aufhören müsstest. Selbst Menschen, die sich schon sehr lange oder sogar schon immer intuitiv ernähren, essen manchmal über ihre Sättigung hinaus. Der Unterschied zu Menschen auf Diät ist folgender: Sie bemerken das und dann machen sie einfach weiter als sei nichts geschehen. Sie vertrauen darauf, dass der Körper das von selbst wieder reguliert.

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Artikel 3 einfache Wege, wie du bei der intuitiven Ernährung versagst. Diesen und viele weitere rund um die gewichtsneutrale Ernährungsberatung und -therapie findest du auf Dr. Antonie Post.

Intuitiv essen, wie geht das? Dr. Antonie Post
© Nina Wellstein

Yvonne Bücker von eatuition

Beim intuitiven Essen kümmerst du dich um deine körperlichen und emotionalen Bedürfnisse und bist bereit, deinem Körper voll und ganz zu vertrauen und mit ihm zusammenzuarbeiten. Dadurch entwickelt sich ein nachhaltig entspanntes Verhältnis zum Thema Essen und du kannst deine Mahlzeiten wieder ohne schlechtes Gewissen in vollen Zügen genießen. Hört sich doch ziemlich gut an, oder?

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Artikel Start in die intuitive Ernährung – Das ist der erste Schritt. Diesen und viele weitere rund um die intuitive Ernährung. findest du auf eatuition.

Intuitiv essen, wie geht das? Tipps von Yvonne von eatuition

Martina Aust von einfach loslassen

Eine Bewertung von Lebensmitteln und Einteilung in bestimmte Kategorien, um daraus Verbote und Gebote abzuleiten, ist so ungefähr das Gegenteil von intuitiver Ernährung.

Bei diesem Ansatz geht man davon aus, dass es irgendwo eine Instanz gibt, die schlauer ist als deine eigene Körperweisheit und die dir vorschreiben kann, was generell zu jeder Zeit gut für dich ist.

Das führt langfristig unweigerlich in einen Teufelskreis aus schlechtem Gewissen, Schuldgefühlen, Verzicht und Mangel und immer wiederkehrendem Heißhunger. Ausführlicher habe ich dieses Thema schon mal hier beschrieben.

Es gibt kaum eine Ernährungsregel, die für jeden Menschen in jeder Situation immer die richtige ist. Wenn du aber deine Intuition schulst und auf dein Bauchgefühl vertraust, kannst du genau das für dich herausfinden.

Die Kategorien und Bewertungen werden dann überflüssig.

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Artikel Intuitiv essen – so isst du ohne Verzicht und Diät. Diesen und viele weitere rund um emotionales Essen, Essmuster und das Loslassen findest du auf einfach loslassen.

Intuitiv essen, wie geht das? Tipps von Martina Aust von einfach loslassen

Dr. Heike Niemeier von essenz

Nimm aufmerksam deine Körpersignale wahr. Spüre nach dem Essen, ob du es gut vertragen hast oder nicht und ob du dich energetisch oder träge fühlst. Das Ziel ist es, dass du dich nach dem Essen besser als vorher fühlst.

Das Essen dient nicht dazu, Emotionen oder Situationen zu verbessern. Dafür sind gute Gespräche mit vertrauten Personen, Schlafen oder Bewegung und Sport viel geeigneter.

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Artikel Intuitives Essen – Zurück auf Anfang! Diesen und viele weitere Angebote rund um eine gesunde und ausgewogene Ernährung findest du auf essenz.

Intuitiv essen, wie geht das? Tipps von Heike von essenz

Pipa von frauenmut

Meine persönliche Lösung liegt darin, die Ursachen zu ergründen und eine pragmatische Sichtweise zu erlangen. Dazu zählt für mich das Konzept des Wohlfühl-Essen und des Wohlfühl-Gewichts. Und das heißt für mich, einfach normal essen.

Wenn ich mich mit einer 300-Gramm-Tafel Schokolade vollstopfe und mir danach schlecht ist, ist das kein Wohlfühlen. Wenn ich mir Schokolade grundsätzlich verbiete, obwohl ich richtig Lust darauf habe, auch nicht!

In der Praxis heißt das für mich, dass ich viel mehr auf mein Körpergefühl hören möchte. Essen, wenn ich Hunger habe. Aber auch, wenn ich meiner Seele etwas Gutes tun will, ohne mich maßlos zu überessen. Es heißt für mich, mich nicht mehr auf die Waage zu stellen – was sagt denn eine Zahl bitte aus? (…)

Mein Fazit: Ein Mensch, der sein Übergewicht (!) reduzieren will, braucht keine Ernährungsumstellung sondern eine Lebensumstellung – vor allem, wenn es sich um emotionales Essen handelt.

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Artikel Nie wieder Diät: Normal essen – wie können wir es wieder lernen? Diesen und viele weitere rund ums Frausein findest du auf frauenmut.

Intuitiv essen, wie geht das? Tipps von pipa von Frauenmut
© Daniela Vallant

Kathrin Grasemann von Gesund mit Kathrin

Ein sehr zuverlässiger Ratgeber in Sachen intuitiver Ernährung ist dein eigener Körper. Wenn etwas nicht passt, wird er dir das über Körpersignale immer wieder signalisieren. Es liegt dann an dir, ob du diese Signale ignorierst oder konstruktiv nach einer Lösung suchst. Oft helfen schon kleine Anpassungen in der Lebens- und Ernährungsweise.

Müdigkeit nach dem Essen?

Ein typisches Symptom ist die Müdigkeit nach dem Essen. Diese wird dann mit Koffein oder zuckerreichem Nachtisch “ausgeglichen”.

Hintergrund ist meistens die sogenannte Verdauungsleukozytose: Bei reiner Kochkost reagiert dein Körper mit einer Art Abwehrreaktion. Die Anzahl der weißen Blutkörperchen im Blut steigt auf die 2-3 Fache Menge an, genauso wie sie es beim Eindringen von Krankheitserregern tun. Bei einer Rohkost-Mahlzeit oder wenn man die Mahlzeit mit einer großen Portion Rohkost beginnt, bleibt diese Reaktion aus.

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Artikel Intuitive Ernährung – in 3 Schritten auf Wohlfühlkurs. Diesen und viele weitere rund um ganzheitliches Wohlbefinden für Körper, Seele und Geist findest du auf Gesund mit Kathrin.

Intuitiv essen, wie geht das? Tipps von Gesund mit Kathrin

Annabell Makowski von Gesundheit mit Annabell

Gefühl und Planung
Das Gegenteil von Intuition und Gefühl sind Planung und Regeln. Doch manchmal können auch Planung und gewisse Regeln von Vorteil sein. Wenn du dich zum Beispiel gesund ernähren möchtest und dir dafür dein Essen für ein paar Tage im Voraus vorbereitest, weil du sonst keine Zeit dafür haben wirst. Oder wenn du eine Allergie hast, wirst du dich sicherlich besser fühlen, wenn du die besagten Lebensmittel weglässt und sie nicht aus Lust darauf isst.

Intuitive Ernährung ist für mich eine Mischung aus Bauchgefühl und Verständnis über die Mechanismen meines Körpers. Wenn ich zum Beispiel Lust auf etwas Süßes habe, schaue ich, dass ich eine vollwertige Kohlenhydratquelle finde, die mich glücklich macht. Manchmal darf es dann aber auch guten Gewissens der ganz normale Schoko-Riegel sein.

Grundsätzlich integriere ich regelmäßig vollwertige Lebensmittel, wie Nüsse und Vollkornprodukte, und esse viel buntes Gemüse und Obst. Dann ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass ich Heißhungerattacken habe oder mich kein Lebensmittel wirklich glücklich und satt macht. Jeder Mensch kann sich an gesunde Lebensmittel gewöhnen und sie dann auch intuitiv begehren.

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Artikel Intuitiv essen. Diesen und viele weitere rund um alltagstaugliche Gesundheits-Tipps, köstliche Rezepte und Darmgesundheit findest du auf Gesundheit mit Annabell.

Intuitiv essen, wie geht das? Tipps von Gesundheit mit Annabell
© Katrin Mauch

Dr. Katrin Beckmann von Glückswissenschaften

Versprich Dir jetzt, nie wieder eine Diät zu machen, und entspanne Dich!!

Wenn Du mit dem intuitiven Essen anfängst und lernst, genau auf Deinen Körper zu hören, wirst Du nie wieder eine Diät brauchen oder machen wollen! Dein Körper sagt Dir schon jetzt genau, was richtig für Dich ist. Du fängst einfach jetzt an, diese Signale immer besser zu verstehen.
Wenn Dein Körper Dir “Hunger” signalisiert, fragst Du Dich, was Du jetzt brauchst. Fange zum Beispiel an mit folgenden Fragen: “Habe ich Durst?”, “Möchte ich einen Apfel?”, “Möchte ich Salat?”, “Möchte ich das Gemüse von gestern aufwärmen?”
Wenn auf die Fragen nach gesundem Essen immer wieder ein “Nein” kommt, dann liegt vielleicht ein emotionaler Hunger vor. Dann frage Dich: “Was fühle ich?” und “Was brauche ich jetzt?”. Wenn die Antwort dann immer noch “Schokolade” lautet, dann iss die Schokolade mit vollem Genuss. Wahrscheinlich geht das Gefühl, der Wunsch nach Schokolade dann vorbei.

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Artikel Intuitiv essen genial einfach lernen. Diesen und viele weitere rund um innere Ruhe, Wohlbefinden und Produktivität findest du auf Glückswissenschaften.

Intuitiv essen, wie geht das? Tipps von Katrin Beckmann von glückswissenschaften

Julia Warkentin von Lachfoodies

Journal Prompts: Was möchtest du jetzt essen?

Ganz spontan: Worauf hast du jetzt Lust?
Möchtest DU das essen oder möchtest du das ESSEN, weil du es dir sonst verbietest?
Verbindest du mit diesem Essen positive/ negative Emotionen oder Gedanken?
An was erinnert dich dieses Essen? Willst du wirklich essen oder brauchst du gerade etwas anderes?
Was fühlst du gerade und warum?
Lenkt dich etwas vom Essen ab (ein interner Vorgang/ Gedanke/ Emotion)?
Erinnere dich an den letzten Tag, an dem du einfach gegessen, gelebt und gelacht hast. Was war das Besondere an diesem Tag?

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Artikel Intuitiv essen lernen: 30+ Journal Prompts. Diesen und viele weitere rund um einfache gesunde Ernährung findest du auf Lachfoodies.

Marie Steffen von Marie Steffen

Kombiniere intuitives Essen nicht mit einer kompletten Ernährungsumstellung! Wenn du während des Trackens z.B. immer Fleisch gegessen hast und dich plötzlich vegan ernähren willst, wird es dir vermutlich schwerer fallen, nach Gefühl zu essen, weil du die „neuen“ Lebensmittel noch nicht kennst. Was macht satt, wie sind sie zusammengesetzt?

Erwarte eine Gewichtserhöhung! Steigendes Gewicht hat nicht zwangsweise etwas mit erhöhtem Körperfett zu tun. Intuitiv ist natürlich, natürlich heißt: es gibt tägliche Fluktuation. Stelle dir die Frage: Bist du bereits für eine natürliche Fluktuation?

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Podcast #8: Intuitiv essen – so geht’s. Das und vieles mehr rund um Transformationen von außen, innen und in Bewegung findest du auf Marie Steffen.

Intuitiv essen, wie geht das? Tipps von Marie Steffen

Franzi Krusche von theheartofbalance

Es gibt keine schlechten Lebensmittel, es sei denn, sie sind verdorben

Ziemlich eng mit den Glaubenssätzen verbunden ist die sogenannte Rote Liste. Eine häufig imaginäre Liste an Lebensmitteln, die aktiv gemieden werden, weil sie schlecht sind, dick machen oder ungesund sind. Darunter fallen häufig Süßigkeiten jeglicher Art, zuckerhaltige Produkte, fettige Snacks und Fertigprodukte. Dabei ist keines der Lebensmittel wirklich so schlimm, wie wir häufig annehmen.

Tipp: Bau deine Liste ab, um Frieden mit dem Thema Essen zu schließen. Was steht auf deiner Roten Liste? Such dir ein „verbotenes“ Lebensmittel aus und integriere es ganz bewusst in deinen Speiseplan. Das kann zum Beispiel ein Stück Schokolade nach dem Essen sein oder mal ein Eis am Nachmittag, o.ä.

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Artikel Intuitives Essen: Endlich Schluss mit den Diäten. Diesen und viele weitere rund um emotionalen Hunger, Essverhalten und Yoga findest du auf theheartofbalance.

Intuitiv essen, wie geht das? Tipps von Franzi von theheartofbalance

Was fällt dir (noch) schwer beim intuitiven Essen? Welche Tipps helfen dir, dich auf die intuitive Ernährung einzulassen? Wir sind gespannt auf deinen Kommentar!

Marion

Marion

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