Als Mutter mehr Zeit für dich haben: 3 schnelle Tipps

Als Mutter mehr Zeit für dich haben: 3 schnelle Tipps

Kinder, kochen, Küchenbüro, Kötterkatte – und wo bleibst du? In dieser Folge des Frugales-Glück-Podcasts erwarten dich ein paar schnelle und zum Teil unkonventionelle Tipps, um als Mutter mehr Zeit für dich zu haben.

Erwähnte Beiträge

Schaffst du es, mehr Zeit im Alltag als Mutter zu haben? Welche Strategien funktionieren bei dir, welche nicht? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar!

Transkript

Heute dreht sich alles um das Thema "Mehr Zeit für dich". Dies markiert den Beginn einer kleinen Serie, in der es darum geht, wie du als Mutter im Alltag weniger gestresst bist, dich besser entspannen kannst, mehr Zeit für dich selbst findest und gelassener mit deinen Kindern umgehst. Im ersten Teil geht es darum, wie du mehr Zeit für dich einplanen und genießen kannst, um insgesamt besser zu fühlen. Diese Episode wird kurz sein, aber versprochen, die nächsten werden länger. Ich würde gerne wissen, ob du lieber kurze oder lange Folgen magst und was für dich die perfekte Länge ist. Das interessiert mich sehr. 

Nun zu drei schnellen Tipps für dich. Der erste Tipp mag vielleicht schon bekannt sein, aber ich ertappe mich immer wieder dabei, ihn nicht umzusetzen, obwohl ich weiß, dass es mir guttun würde: Geld für Unterstützung ausgeben. Mein Blog heißt zwar "Frugales Glück" und ich bin immer darauf bedacht, Geld zu sparen. Doch nicht aus reiner Sparsamkeit, sondern um unnötige Ausgaben zu vermeiden, Ballast abzuwerfen und den Druck von mir zu nehmen, möglichst viel arbeiten zu müssen. Ich wollte zuerst sagen, den Druck möglichst viel verdienen zu müssen, aber das ist eigentlich nicht der Hauptgrund. Es geht eher um das Arbeiten selbst. Wenn ich so viele Dinge kaufen würde, dass ich auf eine 40-Stunden-Woche angewiesen bin, würde mich das sehr unglücklich machen, denke ich. 

Zum ersten Tipp, wie du mehr Zeit für dich gewinnen kannst: Geld für Unterstützung ausgeben. Das kann bedeuten, eine Tagesmutter zu engagieren, zusätzlich zur Kita oder Krippe, wenn ein Kind nur für ein paar Stunden geht. Oder eine regelmäßige Babysitterin zu finden, besonders wenn sie zeitlich flexibel ist und du an Wochenenden alleine mit dem Kind bist oder nach der Arbeit gerne entspannen und ein Buch lesen möchtest. Es ist wichtig, diesen Service in Anspruch zu nehmen, um Zeit für dich zu haben, sei es für deine eigenen Angelegenheiten oder um Sport zu treiben oder ins Kino zu gehen. Ich persönlich gehe nicht oft ins Kino, aber ich erinnere mich trotzdem daran, wann ich das letzte Mal war. Manchmal denke ich, ach, die 10 € könnten gespart werden, aber das ist genau der Fehler. Sobald du denkst, dass du dich zusammenreißen musst oder dass es nicht so schlimm ist, fängst du an, Zeit für dich selbst zu opfern.

Machst du schon den Fehler, dich nicht an die erste Stelle zu setzen? Das ist entscheidend, damit es dir gut geht. Denn wenn es dir gut geht, profitieren auch deine Kinder davon. Du musst nicht jeden Tag diesen Service in Anspruch nehmen. Du kannst es dosieren. Aber selbst wenn du jede Woche 20 € für eine Babysitterin ausgibst, für zwei Treffen, sind es im Monat 80-90 €. Ich denke, dein Wohlbefinden sollte dir das wert sein. Das ist der erste Tipp.

Der zweite Tipp ist weniger zu arbeiten. Das mag kontraintuitiv klingen. Erst soll ich Geld ausgeben für Kinderbetreuung und dann soll ich weniger arbeiten? Nein, das eine hängt nicht zwingend mit dem anderen zusammen. Du kannst entweder das verdiente Geld für Unterstützung ausgeben, um dir Freizeit zu finanzieren, oder du arbeitest weniger und bist dann möglicherweise nicht so stark auf diese Unterstützung angewiesen, zumindest nicht in dem Maße.

Was meine ich mit weniger arbeiten? Das kann verschiedene Dinge bedeuten. Du könntest deine Arbeitszeit anders organisieren, besonders wenn du wie ich von zu Hause aus arbeitest und einen administrativen Job hast, bei dem du dich leicht ablenken lassen kannst. Reduziere Ablenkungen radikal. Lege das Handy weg, öffne keine anderen Programme und konzentriere dich wirklich auf deine Arbeit. Versuche, so gründlich und effizient wie möglich zu arbeiten. Ich setze mir Zeiten, in denen ich mich voll auf die Arbeit konzentriere, etwa 45 Minuten lang, ohne Ablenkung.

Um ehrlich zu sein, die meisten Jobs erlauben das nicht. Wenn du nicht gerade ein Unternehmen führst, sind die meisten Jobs darauf ausgerichtet, dass du normalerweise sogar mehr Zeit hast, als die Arbeitszeit vorsieht, wenn du verstehst, was ich meine. Wenn du effizient arbeitest, kannst du die Arbeit oft in zwei Stunden weniger schaffen, würde ich sagen. Diese Zeit könntest du für dich nutzen. Du könntest dich zwischendurch in die Badewanne legen oder ein Buch lesen. Natürlich musst du dann zu Hause bleiben, wenn du im Home Office arbeitest. Du könntest Dinge erledigen, die du schon immer machen wolltest, wie Fenster putzen oder etwas Kreatives tun. Du könntest sogar Sport machen, wie Yoga oder High Intensity Interval Training, Gymnastik, was auch immer. Alles, indem du unnötige Ablenkungen eliminierst, die deine Arbeit nur in die Länge ziehen.

Du könntest auch deine Arbeitsstunden reduzieren. Wenn du eine Vollzeitstelle hast, könntest du auf 80 % oder 75 % reduzieren, aber darauf komme ich in einer anderen Folge genauer zu sprechen.

Der dritte Tipp, um mehr Zeit für dich zu haben, ist weniger zu kaufen. Wie passt das dazu? Es hat eigentlich zwei Ebenen. Zum einen nimmt das Einkaufen viel Zeit in Anspruch, was dir vielleicht nicht bewusst ist, wenn du daran gewöhnt bist, regelmäßig einzukaufen. Es geht nicht nur um das Kaufen selbst, sondern vor allem um die Recherche im Vorfeld. Selbst wenn du nur eine Kinderwinterjacke auf einer Gebrauchtbörse kaufen möchtest, kann das mehrere Abende dauern, bis du das passende Modell gefunden hast. Die Verkäufer müssen auch verfügbar sein und nicht alle antworten. Du vergleichst Preise und Qualität, vielleicht suchst du sogar online nach dem Modell. Ich habe schon mehrere Abende mit solcher Recherche verbracht und es ist verrückt, weil man sich auf der anderen Seite über Zeitmangel beschwert.

Ein weiterer Aspekt ist, je mehr du kaufst - wie ich bereits erwähnte - desto mehr Geld benötigst du oder zumindest fühlst du dich so. Ich habe ein paar Gedanken dazu niedergeschrieben, insbesondere im Hinblick auf Kleidung. Ich habe einen minimalistischen Kleiderschrank, aber im Homeoffice trage ich immer nur zwei Outfits: zwei Leggings im Wechsel mit verschiedenen Oberteilen und Unterhemden, die ich alle zwei Tage wechsle und einmal pro Woche wasche. Ich habe genug, und dennoch kaufe ich manchmal scheinbar grundlos ein. Kurze Ausflüge zum Drogeriemarkt enden oft damit, dass ich 30 € ausgegeben habe, ohne zu wissen, wofür eigentlich. Daher ist es besser, solche Ausflüge zu vermeiden, eine Liste zu schreiben und nur das zu kaufen, was benötigt wird, anstatt im Laden herumzubummeln und zusätzliche Dinge zu kaufen, die man nicht braucht.

Ein weiteres Beispiel für das Prinzip "Weniger kaufen" sind Lebensmittel. Man denkt vielleicht, dass man bei Lebensmitteln nicht sparen sollte, aber ich meine nicht die Qualität, sondern das Übermaß. Wenn man sich die Vorratsschränke und den Kühlschrank ansieht, stellt man fest, dass sie oft voll sind und man genug Grundnahrungsmittel für Wochen hat. Sicher, es fehlen vielleicht frische Zutaten für bestimmte Gerichte, aber grundsätzlich hat man genug zu Hause. Es ist verlockend, spezielle Produkte zu kaufen, aber oft sind einfache Alternativen genauso gut und kosten nur einen Bruchteil. Es lohnt sich, einen Standard-Einkauf zu machen und frische, regionale und saisonale Zutaten zu kaufen, anstatt sich von speziellen Produkten verführen zu lassen.
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