Sport in Zeiten von Corona – 6 Tipps für eine effektive Sportroutine

Sport in Zeiten von Corona - 5 Tipps für eine effektive Sportroutine

Sport mache ich seit fast einem Jahr nur noch allein und zuhause. Wenn alle Familienmitglieder im Homeoffice arbeiten und das Kleinkind ständig einkaufen spielen möchte, ist das alles andere als einfach. Wie schaffe ich es, meine Sportroutine in Corona-Zeiten aufrechtzuerhalten? Ich habe 6 Tipps für eine effektive Sportroutine zusammengestellt.

Früher aufstehen

Versuch es anfangs mit ein paar Minuten. Anstatt noch dreimal zu snoozen, schwing dich direkt nach dem Aufstehen auf die Yogamatte. So fängt der Tag gleich gut an!

Die Kinder wachen früh auf und du bist eher abends aktiv? Warum nicht den Tag mit einem HIIT oder einer kleinen Laufeinheit ausklingen lassen? Danach schläft es sich umso besser! 🙂

Sport als Me-Time

Sport tut gut.
Sport entspannt, hebt die Stimmung, macht zufrieden und ausgeglichen.

Mache Sport zu einer Priorität in deinem Leben.

Ich schlafe auch gerne aus, schaue Serien und nutze den Mittagsschlaf meiner Tochter für alles, was ich nicht schaffe, wenn sie wach ist.

Aber Sport steht für mich an erster Stelle. Das wohlige Gefühl nach einer intensiven Yoga- oder Laufeinheit wird durch eine Episode Lost oder eine Stunde Schlaf nicht aufgewogen.

Ich habe mir zur Regel gemacht: Im Zweifel für den Sport und gegen die Bequemlichkeit.

Sport zuhause mit Kindern

Zuhause Sport machen ist unmöglich, wenn ein oder sogar mehrere Kinder um dich herumwuseln?

Nichts ist unmöglich!

An Tagen, an denen meine Tochter nicht in der Kita ist, mache ich Yoga, nachdem sie aufgestanden ist und gefrühstückt hat.

Damit das klappt, habe ich folgendes „System“ entwickelt:

  • Sie bekommt eine eigene Yoga-„Matte“ (ein simples Handtuch), auf dem sie die ersten fünf Minuten meistens engagiert mitturnt.
  • Ich gebe ihr Spielsachen, mit denen sie nur während der Yoga-Session spielt. Momentan sind es Sticker, die sie mit Hingabe auf ihre Füße und den Fußboden klebt.
  • Ich reagiere auf (fast) alles, was sie mir zeigt. So ist sie sich meiner Aufmerksamkeit sicher und spielt entspannt weiter.
  • Wenn ihr langweilig wird, mache ich Vorschläge, womit sie noch spielen könnte. Nach der Stickerkleberei ist das meistens etwas mit viel Bewegung. Da sind Bälle super oder Herumrasen mit dem Puppenwagen.

Klar, meine Ashtanga-Praxis ist längst nicht so fokussiert und meditativ wie im Yoga-Studio. Aber besser ein bisschen als gar nichts!

Gewohnheiten etablieren

Eine Sportroutine durchzuziehen fällt leichter, wenn Sport zu einer Gewohnheit geworden ist.

Dabei helfen dir diese Fragen:

  1. Welchen Sport möchtest du machen?
  2. An welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit wirst du sportlich aktiv sein?
  3. Wie viel Zeit planst du jeweils ein?
  4. Welche Kleidung wirst du tragen?
  5. An welchem Ort machst du Sport? (Im Park, im Wohnzimmer…)

Je konkreter du die Rahmenbedingungen festlegst, umso besser.

Nachdem du deine Routine ein paar Wochen durchgezogen hast, wirst du merken, dass dir die Bewegung zu einem Bedürfnis geworden ist.

Mehr Tipps, um Sport zu einem festen Teil deines Lebens zu machen, findest du in meinen Artikeln Endlich mit Sport anfangen und fit werden (ohne dich zu quälen) – Teil 1 und Endlich sportlich werden (ohne dich zu quälen) – Teil 2.

Glaubenssätze ersetzen

Was denkst du, bevor du deine Matte ausrollst oder die Laufschuhe schnürst?

Gedanken wie „Jetzt muss ich schon wieder…“, „Ich habe überhaupt keine Lust“ oder „Hoffentlich ist es schnell vorbei“ sorgen nicht gerade dafür, dass du Freude an der Bewegung hast.

Aber Gedanken sind nicht in Stein gemeißelt. Sie sagen nichts über dich und die Realität aus.

Was kannst du tun, um deinen Gedanken keinen Glauben zu schenken?

Halte dir deine Ziele vor Augen. Warum möchtest du Sport machen?
Merkst du, dass dich deine Gedanken von deinen Zielen abhalten, dann ignoriere sie einfach. Was könntest du denken, das dir hilft, deine Sportroutine mit Spaß durchzuziehen?

Laufen geht immer

Keine Zeit, um 10 Kilometer zu laufen? Sieben, fünf oder drei Kilometer sind genauso großartig. Hauptsache, du machst es!

Laufen geht sogar mit (Klein-)Kind: Rein in den Buggy und los geht’s!
Wir haben ein ziemlich schäbiges Modell, mit dem sich wunderbar eine 4km-Runde im Park laufen lässt.

Bildquellen: © Unsplash: Ankush Minda

Wie sieht deine Sportroutine in Corona-Zeiten aus? Was sind deine größten Herausforderungen? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar!

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